Archiv für ‘Uncategorized’

17. November 2011

Volle Säale und interessierte ZuhörerInnen: Die Grünen Neumitglieder

Nun erleben wir schon seit einiger Zeit einen stetigen Strom an Menschen, die zu uns kommen und bei uns aktiv Politik mitgestalten wollen. Die Gründe hierfür sind so unterschiedliche, wie die Menschen, die bei uns Mitglied werden. Manchen geht es um die Politik in ihrer Kommune vor Ort. Schon lange haben sie sich über die Baupolitik oder die schlechte Ausstattung der KiTa aufgeregt – jetzt wollen sie endlich selbst mitmachen, um verändern zu können. Für andere haben insbesondere die Politik der Landes- und der Bundesregierung den Ausschlag gegeben, aktiv an einer starken Grünen Opposition mitwirken zu wollen. Über all diese Menschen freuen wir uns und laden inzwischen mehrmals im Jahr zu einem Neumitgliedertreffen nach Kiel ein. Wir dürfen uns dabei jedes Mal über volle Säale und interessierte Zuhörer_innen freuen. Das letzte Treffen fand am 19.9.2011 mit über 50 Teilnehmer_innen im Kieler Landeshaus statt. Wilkommen an Bord!

11. November 2011

Politische Rede 11.11.2011

Liebe Freundinnen und Freunde,
herzlich Willkommen in Neumünster. Vor gut zwei Jahren haben wir schon einmal hier getagt, um ein Landtagswahlprogramm zu verabschieden und eine Landesliste zu wählen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass das auch damals ein wahrer Arbeitsparteitag war.
Vor uns liegen zweieinhalb Tage und über 400 Änderungsanträge. Ich kann euch deshalb auch diesmal leider kein Wellness Wochenende versprechen.
Aber ich verspreche mir ein gelungenes Finale eines in vieler Hinsicht unglaublichen Programmprozesses und ich verspreche mir einen selbstbewussten Startschuss in den Wahlkampf!
Liebe Freundinnen und Freunde,
da die anderen regieren, gibt’s in Schleswig-Holstein mal wieder frühzeitig Neuwahlen. Als wir Ende letzten Jahres überlegt haben, wie wir das Programm erarbeiten, haben wir zunächst gedacht: Warum nehmen wir nicht einfach das alte Programm und ändern einfach die Überschrift?
Erscheint erstmal logisch, wenn man sich aber die letzten zwei Jahre genauer ansieht, dann ist klar, das die Veränderungen kaum tiefgreifender hätten sein können:
Die Zeiten ändern sich rasant, und auch wir und unsere Rolle als Grüne in der Parteienlandschaft haben sich in der kurzen Zeit wiederum so sehr entwickelt, dass eine Neuauflage von 2009 unserem eigenen Anspruch und dem unserer Wählerinnen und Wähler nicht gerecht geworden wäre.
Die Schuldenuhr im Landtag klettert unaufhörlich nach oben, während der Investitionsbedarf im Land, vor allem im Klimaschutz und in der Bildung, immer weiter steigt. Währenddessen fallen die Finanzmärkte über die Staaten her, deren öffentliche Haushalte noch desolater sind als unserer und so schnell nicht zu stopfen sind. Dies sind also die Zahltage für die Fehler der Vergangenheit und wir wissen noch nicht wie teuer es am Ende werden wird.
Auch wenn es sicherlich grundsätzlich richtig ist, auf den Markt und seine Selbstregulierung zu setzen. An dieser Stelle zeigt sich, dass die unsichtbare Hand des Marktes sehr schmerzhafte Ohrfeigen verteilen kann, wenn man ihr vorher keine gute Kinderstube beibringt. Stattdessen macht Schwarz-Gelb lieber weiter Wahlgeschenke in Form von Steuersenkungen für Besserverdienende.
Wir Grüne treten deshalb ein für die Schuldenbremse, weil wir wissen, dass kurzfristiges Handeln einem früher oder später um die Ohren fliegt: siehe Atom, siehe Klimawandel, siehe Schulden.
Wenn ich mit Menschen im Land spreche, die grün wählen, dann ist das Bild heute nicht mehr so einheitlich wie es wahrscheinlich früher war. Die älteren erwarten vor allem, dass Politik sich wieder mehr kümmert, soziale Härten abfängt und die Wirtschaft in ihre Schranken weist.
Die jüngeren sehen uns Grüne vor allem als Partei, die sich traut den Menschen reinen Wein einzuschenken, dass globale Probleme heute nicht mehr per ordre de mufti in der Staatskanzlei oder Kanzleramt gelöst werden können und als Partei die Rahmenbedingungen formuliert, damit Chancengerechtigkeit und eigenverantwortliches Leben auch heute noch möglich ist.
Beide haben recht. Und das macht den schwierigen Spagat aus, den wir auch mit diesem Programm machen. Zuerst muss Politik sich ehrlich machen. Wenn wir die Probleme wirklich an der Wurzel packen wollen, können wir keine schnellen Lösungen versprechen. Schon gar nicht als mittelgroße Partei in einem eher kleinen Bundesland.
Wir wissen, dass wir sparen müssen und deshalb verzichten wir auf staatliche Leistungen oder auf Investitionen, die uns sehr am Herzen liegen. Wenn es nichts mehr zu verteilen gibt – dann ist das jedoch nicht das Ende, sondern Kern von politischer Auseinandersetzung. Gerade jetzt darf es nicht haushälterisch um die ziellose verschieben und streichen von Einzelbeträgen gehen. Jetzt muss es um die Kernfrage gehen, wie wir dieses Land in 10,15, 25 Jahren sehen wollen  – gerade jetzt braucht Schleswig-Holstein starke Landespolitik. Wir verzichten daher nicht darauf, trotz knapper Kassen Prioritäten zu setzen und ehrlich anzusagen wohin mit uns die Reise geht. Wir investieren in Bildung und Klimaschutz, nicht in Straßen und Hotels!
Zum zweiten treten wir hier nicht an um zu jammern, dass so wenig Geld da ist und dass Schleswig-Holstein nicht die großen Räder drehen kann. Wir machen Politik weil es wichtig ist und weil wir Lust darauf haben. Und weil wir nicht wollen, dass die Energieinfrastruktur der Zukunft in die Hände von Eon und Vattenfall oder Gazprom fällt , machen wir den Menschen in Schleswig-Holstein ein Angebot, die Infrastruktur der Zukunft in eigene Hände zu nehmen: in Bürgersolarparks und in Bürgernetze.
Und Drittens wollen wir Schleswig-Holstein rausholen aus dem traurigen Clown-Kostüm, das die jetzige Landesregierung anhat, wenn sie in Berlin die Interessen unseres Landes vertritt.
Auf dem Bundesparteitag in Kiel, heute in zwei Wochen, werden wir eine Grundsatzdebatte über die finanzielle Zukunft der öffentlichen Haushalte führen, die an das anknüpft, womit wir es dieses Wochenende häufig zu tun haben werden. Es geht um das Aufbrechen der Schuldenspirale, es geht um teure Infrastrukturprojekte wie A20 und Fehmarnbelt, die uns von der Vergangenheit noch aufgehalst werden und es geht um die Finanzierung der Zukunft.
Wir müssen sparen, aber wir müssen auch Einnehmen. Sonst sparen wir uns zu Tode. Wir hier in Schleswig-Holstein schaffen die Wende nicht alleine, dazu braucht es den Bund und mutige Initiativen im Bundesrat – keine Alleingänge beim Glücksspielgesetz. Wir kämpfen auf Bundesebene dafür, dass Schleswig-Holstein wieder als Akteur wahrgenommen wird.
Unser Programm ist aber auch ein Angebot an die anderen Parteien. Wenn wir dieses Land aus dieser Krise befreien wollen, müssen wir endlich anfangen uns frei von Parteizugehörigkeiten über Inhalte zu streiten. (BSP?)  In Schleswig-Holstein liegt leider noch so mancher Parteisoldat in seinem Ideologiegraben ohne gemerkt zu haben, dass diese Schlacht vorbei ist. Unsere Vorstellung von diesem Land liegt am Sonntagmittag auf dem Tisch. Für freuen uns auf die Debatte darüber mit den anderen Parteien und wir freuen uns auf den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes.
Das alles meinen wir mit NordiSH by Nature.
Der zweite Grund, warum wir hier nicht die überarbeitete Auflage des Wahlprogramms von 2009 verabschieden, seid Ihr. Ihr habt es so gewollt.
Wir schließen morgen und übermorgen einen Programmprozess ab, der vor einem Jahr mit einem Beschluss des Parteirates angefangen hat.
Anders als im ad hoc Programm von 2009, wegen kurzem Wahlkampf, haben wir als Partei ein Jahr lang in der Tiefe geschürft und den Aufbruch der letzten Jahre, seit dem letzten „richtigen“ Wahlprogramm, noch zu rot-grünen Zeiten im Herbst 2004, alles zusammengetragen. Wir haben uns in Programmkonferenzen, Landesarbeitsgemeinschaften und Fachgesprächen zusammen gesetzt und aufgeschrieben, wie für uns ein Schleswig-Holstein der Zukunft aussieht. Bei anderen heisst das liquid Democracy, bei uns trifft man sich noch und arbeitet.
Ihr habt unglaublich gearbeitet. Wir mussten euch eher bremsen als antreiben. Es hat Spaß gemacht und hat uns noch mehr zusammengeführt. Wir sind dabei immer weiter gewachsen und neue Leute haben sich an dem Prozess beteiligt.  Damals waren wir in SH 1500 Grüne, heute sind wir über 2000.
Umso mehr verwundert mich, wenn ich mir die Presse der vergangenen Tage zu Gemüte führe. Die Attribute, mit denen wir versehen sind heißen Chaos, Streit, Konflikte um die Führung.
Haben die aus Versehen den falschen Landesverband gemeint?
Jawohl, wir haben heute Abend eine Debatte über das Frauenstatut und geschlechtergerechte Sprache. Aber wir verfallen doch nicht ins Chaos! Wir führen solche Debatten seit über 30 Jahren – ok, ich natürlich noch nicht ganz so lange. Wer sich nach Kanzlerwahlvereinen sehnt, der muss zu den anderen gehen. Bei uns wird in der Sache gestritten. Und dass wir Grüne unsere Prinzipien wichtig nehmen, aber gleichzeitig unsere Prinzipien immer wieder überprüfen – und dass ist gut so.
Ich freu mich auf diesen Parteitag und danke Euch schon jetzt aus ganzem Herzen für diesen engagierten und sehr verantwortungsvollen Programmprozess.

27. Juni 2011

Kurzfilm zur Eurokrise

Wer Rettet Hier Wen & Warum

1. Juni 2011

Lieber Afrikaner

22. Mai 2011

Titelverteidigerin

Am kommenden Wochende werde ich mich nochmal um den Titel “jüngste Landesvorsitzende aller Zeiten” bewerben, bisher hat mir – auch mit 25 Jahren – deutschlandweit dies keineR strittig gemacht. Das ist Schade, denn wir brauchen auch junge Leute in den Entscheidungsgremien der Politik. Dennoch hoffe ich in den vergangenen 1,5 Jahren deutlich gemacht zu haben, das Alter kein Kriterium dafür ist Verantwortung zu übernehmen und einen Verband zu führen.

Bei meiner Bewerbung im November 2009 habe ich drei Schwerpunktbereiche für meine Arbeit gesetzt: Die aktive Voranbringung von frauenpolitischen Themen, den Ausbau unserer Kampagnenfähigkeit, und die Gewinnung neuer Mitglieder sowie deren Einbindung. Allen drei Bereichen haben ich mich neben den anderen Aufgaben, die im Landesvorstand anfallen, besonders gewidmet. Inzwischen stehen wir kurz davor die 2000-Mitglieder-Marke zu knacken und unsere Partei hat unglaublich an Dynamik gewonnen.

Unsere Kampagnenfähigkeit haben wir in den vergangenen 2 Jahren für alle sichtbar gemacht, besonders in der Atompolitik haben wir einen entscheidenden Teil zu den Protesten beigetragen. Jetzt muss es darum gehen, die Grüne Vernetzung zu Verbänden und Organisationen noch besser auszubauen, um noch mehr Menschen für die Grüne Sache zu erreichen. Die Straße gehört uns, jetzt geht es darum sie mit noch mehr Menschen zu füllen. Vor allem aber geht es darum, Menschen von der Grünen Sache zu überzeugen, die wir bisher nicht erreicht haben.

Das Umfragehoch, welches bei uns in Schleswig-Holstein deutlich vor dem bundestrend eingesetzt ist, gibt Rückenwind für ein  arbeitsreiches Jahr, welches vor uns liegt. Wir wollen am 6.Mai 2012 den Wählerinnen und Wählern eine politische Perspektive anbieten, die die Herausforderungen ernst nimmt, vor denen dieses Land steht. Wir wollen ein Gesamtbild von Schleswig-Holsteins Zukunft entwerfen und keinen notdüftig zusammen genähten Flickenteppich. Deshalb müssen wir jetzt unsere Arbeit an den Inhalten nach vorne stellen. Sollen sich die anderen Parteien doch in Personaldebatten verstricken.

Doch so groß die Landtagswahl im Moment scheint: Eine mindestens genauso große Herausforderung wartet auf uns bei der Kommunalwahl im Mai 2013. Viele, viele kommunale Gremien müssen mit engagierten, qualifiziertem, grünem Personal besetzt werden.  Für diese Herausforderungen sind wir trotz der vielen Eintritte noch zu wenige, gleichzeitig müssen wir dringend darauf achten, dass die Einbindung der “Neuen” und die Schaffung von Mitmachangeboten die ehrenamtlichen, kommunalen Strukturen nicht überlastet.  Eine Aufgabe, der ich mich gerne weiter widmen möchte. Mit einer Tour durch die Kreisverbände habe ich bereits begonnen. Sobald ich in jedem Kreisverband einmal war, möchte ich das bestehende Mitglieder- und Strukturentwicklungskonzept überarbeiten und mit den Kreisverbänden in die konkrete Vorbereitung für den Mai 2013 gehen.

Es hat mir in den vergangenen 1,5 Jahre als Landesvorsitzende sehr viel Freude gemacht, diesen Landesverband zu bereisen und vertreten und dabei überall auf offene Ohren und freundliche Gesichter zu treffen. Jetzt sind wir Grüne auf einem guten Weg in einen inhaltsstarken, engagierten und gut gelaunten Landtagswahlkampf 2012. Es viel zu tun und ich habe große Lust all diese Aufgaben mit den Menschen in dieser Partei anzupacken! Und vielleicht schafft es ja ein weiterer junger Mensch in den nächsten zwei Jahren mir den Titel abzunehmen. Ich würde mich drüber freuen.

2. März 2011

Ein Abschied, der vielen auch weh tut

Nun ist von Guttenberg zurück getreten. Nachdem, was über seine Doktorarbeit heraus gekommen ist, war dieser Schritt auch längt überfällig. Wer Mist baut, muss dies – gerade im öffentlichen Leben – eingestehen und die Konsequenzen ziehen. Das gilt im besonderem Maße für Politiker wie Guttenberg, der für viele Menschen ein Vorbild dargestellt hat.

Dennoch habe ich diesen Fehltritt aus einer grundsätzlichen demokratischen Perspektive heraus auch mit viel Bedauern verfolgt. Von Guttenberg war – und wird es auch wieder sein, da bin ich mit sicher – viele Menschen anscheinend ein Vorbild (ich muss mich davon ausnehmen). Wenn solche Menschen Fehler machen und die Konsequenzen ziehen – das war bei Margot Käßmann nichts anderes – dann tut das besonders weh. Es nimmt einen – von vielen Menschen so empfundenen – Lichtblick aus dem alltäglichen (Politik-)betrieb und nimmt die Hoffnung für Veränderung.

Sowohl Guttenberg als auch Käßmann (als auch andere) haben gezeigt, dass auch solche “Lichtblick”-Menschen nicht unfehlbar sind und dass sie wie jeder andere Mensch Mist bauen. Was sie in einer solchen Situation dann auszeichnet, ist der Umgang mit ihrem Fehler. Käßmann hat sich mit ihrem Rücktritt nicht geschadet. Im Gegenteil, der Respekt vor ihr ist eher noch größer geworden und sie gilt weiterhin als ehrliche und aufrichtige Person – die auch mal Fehler machen kann. Ich wünsche mir sehr, dass sie eines Tages in das öffentliche Leben in Deutschland zurück kehrt.

Von Guttenberg hat diese Chance auch gehabt – und sie in meinen Augen verspielt. Er hat zu lange gewartet und sich gewunden wie ein Aal. Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit hätten im besser gestanden – die Umfragewerte für ihn wären nach einem solchen Auftritt durch die Decke geschossen. Die Zeit wird zeigen, ob von Guttenberg sich mit dem jetzigen Rücktritt und seinem weiteren Auftreten für die Öffentlichkeit wieder rehabilitieren kann. Über ein Comeback würden sich viele freuen.

7. Januar 2011

FDP in der Trotzphase

Die FDP erinnert mich zur Zeit an ein Kind in der Trotzphase, dass selbst jede Menge Mist verzapft und dann zur Ablenkung erzählt, wie blöd die anderen alle sind.

Beim Dreikönigstreffen in Stuttgart gab es von der Führungsspitze kein selbstkritisches Wort, statt dessen aber Frontalangriff in alle Richtungen. Die Grünen wollen laut Homburger (Fraktionsvorsitzende) aus dem Land eine ökologische Planwirtschaft machen. Ja, ja, schön Angst machen, damit die FDP als das kleinere Übel erscheint.

Linder (FDP Generalsekretär) legt noch einen drauf: Wer sich politisch schon so häufig geirrt habe wie die Grünen, der dürfe dieses Land nicht regieren. Ich habe ehrlich gesagt überhaupt keinen Bock Vergangenheitspopelei zu begehen und an dieser Stelle die Irrtümer der FDP aufzuzählen. Es liegen zu wichtige Themen vor uns, als dass wir im Gestern verharren sollten. Schade, dass die FDP das selbst in Regierungsbeteiligung nicht begreift.

Meister im Gestrigen ist übrigens Westerwelle, der trotz aktuellen 4% für die FDP im ARD Deutschlandtrend in der FDP immer noch eine “Partei fürs ganze Volk” sieht. Wie man so den Anschluss an die Realität verlieren kann, ist mir schleierhaft…

Auch Koppelin (FDP Chef in Schleswig-Holstein) scheint die Trotzkind- Impfung bekommen zu haben. Im Interview mit der SHZ vom 7.1.2011 zieht er auf die Frage, ob die FDP eine Klientelpartei sei, Schröder und Fischer aus der Mottenkiste der Geschichte, um zu zeigen, dass andere Parteien viel mehr Klientelpartei sind als die FDP.

Während die CDU ihre “Dagegenpartei”-Parole im Kampf gegen die guten Umfragewerte der Grünen rauf und runter betet, widmet sich die FDP nun also der Schreckensgespenstmalerei. “Alle anderen sind viel schlimmer als wir”, hört man es immer wieder aus dem Unterton kreischen. Beide Strategien bringen das Land nicht einen Schritt nach vorne, eine Auseinandersetzung über Inhalte und Konzepte findet leider nicht statt. Es ist das übliche inhaltsleere Parteigeschrei und das ist – ehrlich gesagt – echt langweilig.

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15. Dezember 2010

Moin Moin!

Mein Name ist Marlene Löhr und ich bin Landesvorsitzende der Grünen in Schleswig-Holstein.

Derzeit bin ich die jüngste Landesvorsitzende einer politischen Partei in Deutschland. Ich versuche besonders Interessen und Perspektiven junger Menschen in die Politik einzubringen und zu zeigen, dass Jugend kein Argument dagegen ist Verantwortung zu übernehmen. Darüber sollst du hier mehr erfahren können.

In der Rubrik “Salam Almania” berichte ich von den Integrationserfahrungen, die mein marokkanischer Mann und ich täglich in Deutschland machen.

Willkommen also auf meiner Hompage und bei Fragen einfach fragen!

Alles Gute,

Marlene Löhr

11. November 2010

30 Moscheen in 30 Staaten in 30 Tagen (Englisch)

Website: 30 Mosques

9. Juni 2010

Kleiner Bericht aus dem Landesvorstand

Das größte Projekt des bisherigen Jahres war für den Landesvorstand sicherlich die Organisation und Teilnahme an der Anti-Atom-Menschenkette am 24.4. zwischen Brunsbüttel und Krümmel.  Es ist uns gelungen, über 20 Grüne Busse mit über 1000 Menschen zur Kette zu schicken. Die 11 Flensburger Busse sind in dieser Rechnung nicht enthalten, da sie nicht ausschließlich Grüne Busse waren sondern vom Aktionsbündnis organisiert. Dass der Flensburger Kreisverband bei der Organisation entscheidend mitgewirkt hat -  dafür dankt der Landesverband euch  nochmal ganz herzlich!

Anfang Mai hatten wir dann unseren Landesparteitag in Husum. Unter dem Thema Gerechtigkeit Grün gestalten haben wir diverse Anträge diskutiert und wir haben gezeigt, dass wir es schaffen das gesellschaftliche Zusammenleben visionär zu gestalten und trotzdem die aktuelle finanzielle Lage der öffentlichen Haushalte nicht außer Acht zu lassen. Alle Beschlüsse findet ihr unter www.sh-gruene.de.

Der von der Landesregierung vorgelegte Haushaltssanierungsplan ist ein unausgeglichenes Paket an Einzelmaßnahmen und bringt ganze Regionen in Schleswig-Holstein in Existenzängste. Die Grüne Landtagsfraktion hatte bereits im März einen eigenes Haushaltskonzept vorgelegt (zu finden unter sh.gruene-fraktion.de) und wird nun die Regierungsvorschläge mit den von uns vorgeschlagenen Maßnahmen abgleichen. Neben einigen Dingen, die wir mittragen können, sagen wir aber auch umso deutlicher, dass z.B. der Bildungsbereich für uns kein Diskussionsgegenstand ist.  Der Landesvorstand begleitet die Arbeit der Landtagsfraktion sehr eng und nimmt zudem an zahlreichen Demonstrationen (besonders im Bildungsbereich) teil.

Mit unserer glaubwürdigen und anspruchsvollen Politik sind wir derzeit stark im Aufwind und gewinnen viele neue Mitglieder hinzu. Alle “Neuen” laden wir herzlich am 21.6. um 18 Uhr zu unserem Neumitgliedertreffen nach Kiel ins Landeshaus und auf die Kieler Woche ein. Wer teilnehmen möchte, meldet sich bitte an bei Isabel Sadewasser: isabel.sadewasser@gruene.de.

Es gibt eine neue Landesarbeitsgemeinschaft: die LAG Medien und Netzpolitik. Das digitale Zeitalter macht eine politische Befassung mit den Themen Internet, Datenschutz, Urheberrecht etc. unumgänglich. Nun hat sich auch auf Landesebene eine Gruppe gefunden, die zu diesem Thema arbeiten möchte. Das nächste Treffen soll stattfinden am 13.7. um 19 Uhr in Kiel. Wer auf den Diskussions-Mailverteiler möchte, wende sich bitte an Dörte Schnitzler: doerte.schnitzler@gruene.de.

Machen wir uns auf in einen heißen und diskussionsreichen grünen Sommer!

Eure Marlene Löhr

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